Von der Spritze zurück ins Leben

von Christoph Karius

Uwe Schulz* arbeitet in einer Beratungsstelle für Drogensüchtige. Er selbst hat über  40 Jahre Drogen konsumiert. Im Interview erzählt er, wie es zur Abhängigkeit gekommen ist, wie sein Leben in den vier Jahrzehnten Drogensucht verlaufen ist, wie er den Ausstieg geschafft hat und auch wie sich die Drogen noch immer auf sein Leben auswirken.

GeoZeit: Wann bist Du das erste Mal mit Drogen in Kontakt gekommen?
Uwe Schulz: Ich bin in den späten 68ern groß geworden – in der Hippie-Zeit von Jimmy Hendrix. Kiffen, Alkohol, LSD schmeißen und Pilze nehmen, das haben wir alle gemacht. Ich war damals 14 und bin da mit den Drogen in Kontakt gekommen.

GeoZeit:
Wie kam es dazu?
Uwe Schulz: Also, bei mir war es Neugier, das auszuprobieren. Und ich hab´ Drogen genommen, weil das für mich damals geil war. Lange Zeit hab ich gedacht, dass ich das mach, bis ich alt bin.

GeoZeit: Waren das für Dich typische Einstiegsdrogen?
Uwe Schulz: Nein, eigentlich nicht. Ich bin auf ´ner Party, wo gekifft und Alkohol getrunken wurde, auch mit Morphium in Kontakt gekommen. Da ist so ein Typ aufgetaucht, der hatte Morphium dabei. Das hab ich ungefähr vier Jahre lang gemacht und bin in der Zeit von dem Typen beliefert worden. Und dann ist der auf einmal verschwunden und nicht mehr aufgetaucht.

GeoZeit: Und wann hast Du gemerkt, dass Du abhängig bist?
Uwe Schulz: Das ging ziemlich schnell. Also, wenn der Dealer nicht rechtzeitig gekommen ist, dann hatte ich natürlich gleich Entzug. Mir ist richtig bewusst geworden, dass ich hochgradig abhängig bin, als mein Dealer für Morphium nicht mehr aufgetaucht ist. Damals gab es noch keine richtige Heroin-Szene, auch in Hamburg oder in anderen Großstädten nicht. Ich musste mir, nachdem der Typ nicht mehr aufgetaucht ist, einen anderen Dealer suchen. Ich bin dann nach Hamburg gefahren und hab´ mich bei den Zuhältern auf der Reeperbahn durchgefragt, wo es Heroin gibt und da war natürlich keiner so schnell bereit was zu sagen, zu dem Zeitpunkt ging mir das schon richtig schlecht. Da hab ich dann schließlich doch einen gefunden, der mir Heroin verkauft  - und bin dann mit 18 das erste Mal damit in Kontakt gekommen.

GeoZeit: Wie äußert sich der Entzug?
Uwe Schulz: In der ersten Phase wird man nervös und bekommt Schweißausbrüche. Irgendwann kannst du nicht mehr aufstehen. Dann muss man sich zwingen – du brauchst ja den Stoff. Man kann sich das vorstellen, wie eine unheimlich starke Grippe im Endstadium mit über 40 Fieber und Gliederschmerzen. Du kannst den Stuhl nicht mehr halten, hast Durchfall und man kann sich kaum mehr bewegen.

GeoZeit: Gab es da eine Option, die Situation zu nutzen, um auszusteigen und einen Entzug zu machen?
Uwe Schulz: Es gab damals noch keine Therapien. Man hätte im Krankenhaus auf Entzug gehen können. Heiligenhafen, hab´ ich damals schon gehört, war für Alkoholabhängige - aber für andere Drogensüchtige, das war einem damals noch nicht wirklich bewusst.

GeoZeit: Wäre das für Dich in Frage gekommen?
Uwe Schulz: Also in dem Moment muss ich ganz ehrlich sagen, hab ich mir gar keine Gedanken gemacht. Der Gedanke war erstmal, ich muss mir Stoff und einen neuen Dealer besorgen. In dem Moment, wo du diesen Entzug hast, geht man nicht auf Entgiftung – das macht Keiner. Man besorgt sich erstmal den Stoff, damit man wieder ganz normal ist. Das hat dann nichts mit Antörnen zu tun oder mit Freude, sondern wenn du den Stoff hast und dir den Druck setzt, funktionierst du erstmal wieder. Dann bist du erstmal wieder ganz normal wie jeder Andere. Und wenn ich dann funktionier, kann ich auch drüber nachdenken: Was ist los? Willst du das noch mal machen? Willst du diesen Entzug noch haben? Aber wenn der Dealer dann wieder da ist und du die Option hast und das Geld, dann verfliegt das wieder.

GeoZeit: Hat das Umfeld davon was gemerkt?
Uwe Schulz: Also es gab einen Einzigen der das wusste. Ich war mit 19 schon früh verheiratet und meine Frau wusste das auch nicht. Ich hab eigentlich ein spießiges Familienleben geführt. Ich hab nebenbei auch meine Lehre gemacht, das ging alles parallel.

GeoZeit: Wie kann man das verheimlichen?
Uwe Schulz: Ich hab jahrelang immer nur in das gleiche Loch gebohrt. Damals ging das noch, da war der Stoff noch gut. Das ist natürlich anstrengend, das Doppelleben ist Stress pur. Du musst dir vorstellen, ich bin bei der Arbeit und danach musste ich noch meine Kunden bedienen und mir selbst Stoff besorgen. Da ist man natürlich unter Dauerstress. Man hat Angst vor der Polizei, immer Angst aufgedeckt zu werden. 

GeoZeit: Wie konntest Du das finanzieren?
Uwe Schulz: Ich hab nebenbei gedealt. Nicht mit harten Drogen, sondern mit Haschisch und konnte das damit auch finanzieren. Ich hab damals in der Lehre nur 80 Mark verdient. Ich bin schon früh von zu Hause ausgezogen und allein meine Wohnung hat 120 Mark gekostet plus Strom und Essen und so weiter.

GeoZeit: Wie hat sich das weiterentwickelt?
Uwe Schulz: Nach fünf Jahren hab ich mich von meiner Frau scheiden lassen,  da wusste meine Frau auch immer noch nichts davon. Nach der Scheidung bin ich dann aus der Stadt raus und hab alle Geschäfte aufgegeben. Damals hat man die noch verkauft – das sind Verbindungen, wie im Geschäftsleben. Ich hab´ also meine Kunden weitergeben und dafür relativ viel Geld bekommen. Eigentlich hab ich mir vorgenommen, damit nie wieder was zu tun zu haben. Danach hab´ ich etwa ein Jahr auf einer Nordseeinsel gelebt und gearbeitet. Ich hab´ gleich drei Jobs angenommen, als Hausmeister in ´ner Pension von morgens bis nachmittags um zwei gearbeitet, bin anschließend ins Restaurant gegangen, hab bis etwa 23 Uhr gemacht und hab´ dann noch als Discjockey gearbeitet.

GeoZeit: Ist das ohne Drogen überhaupt auszuhalten?
Uwe Schulz: Das kann man ohne Drogen durchhalten - das ist Suchtverlagerung. Ich hab da auch konsumiert, aber nicht mehr soviel. Das war nur, um zu funktionieren. Nach einer Saison hab ich dann wirklich Urlaub gebraucht, bin zu meinem Bunker hin und hab mein Geld ausgegraben - damals bin ich natürlich nicht zur Bank gegangen. Ich wusste noch nicht wohin, hab ne Karte genommen, getippt und dabei kam dann Portugal raus. Darauf hin bin ich dann mit meiner neuen Freundin nach Portugal gefahren und hab´ da dann auch 10 Jahre gelebt.

GeoZeit: Hat sich der Konsum nach so langer Zeit nicht schon körperlich ausgewirkt?
Uwe Schulz: Also zu der Zeit ging das noch gut, ich hab da dann auch weiter schwer gearbeitet. Ich hab mir eine Tischlerei aufgebaut oder bei den Maurern als Helfer gearbeitet. Da war der Stoff auch noch besser, ich konnte mir zu dem Zeitpunkt nicht vorstellen aufzuhören. In der Woche war der Konsum nur um zu funktionieren, am Wochenende hab ich mir dann auch mal mehr gegönnt um mal zu törnen.

GeoZeit: Wodurch hat sich die Situation geändert?
Uwe Schulz: Nach zehn Jahren haben meine Freundin und ich uns getrennt, als dann auch meine Mutter im Sterben lag, hab ich meine Zelte in Portugal abgebrochen und bin zurück nach Hamburg. Das Problem war, dass ich in Portugal 80 bis 90%iges Heroin hatte und hier in Hamburg gab es mittlerweile eine Szene und zu der Zeit war der Stoff 8 bis 12%ig, also ohne Ende gestreckt.

GeoZeit: Wie wirkt sich das aus?
Uwe Schulz: Ja, das ist das Gefährlichste überhaupt. Bei gestrecktem Stoff weißt du nie, was du nimmst, wenn du auf einmal gutes Zeug hast, bekommst du ne Überdosis. Oder der Stoff ist so schlecht gestreckt, dass man daran krepiert. Bei mir kam dazu, dass ich dadurch von nicht mal einem Gramm am Tag in Portugal hier auf einmal 5 bis 10 Gramm brauchte. Bei der Menge Heroin bedeutet das 20 bis 30 mal am Tag spritzen, also 24 Stunden mindestens jede Stunde, da wirst du auch in der Nacht jede Stunde wach. Innerhalb von einem halben Jahr hatte ich dann auch keine Venen mehr, weil der Stoff so schlecht war. Wenn ich mir die Spritze gesetzt hab, ist die Vene weggerollt – mein Körper wollte den Stoff einfach nicht mehr. Dann fängt man an in die Hauptvenen zu spritzen, Hals und Leiste, das ist dann noch gefährlicher. Um mir in die Leiste spritzen zu können, hab ich dann ne 20 cm lange Nadel gehabt, damit ich auch die Vene treff´.

GeoZeit: Wie hat man sich für die Mengen das Geld beschaffen können?
Uwe Schulz: Ich hatte keine Arbeit in Deutschland, ich war auch gar nicht mehr fähig zu arbeiten. Ich hab dann auf der Szene gelebt, da gibt´s ne Menge Möglichkeiten: Betrug, Diebstahl, Dealen, Prostitution, ich selbst hab mich nicht prostituiert, aber das sind die Geschäfte. Entweder man landet im Knast oder es geht gut oder man stirbt.

GeoZeit: Wo hast Du da so geschlafen?
Uwe Schulz: Ich bin Einzelgänger gewesen und hab meistens vor Kirchentüren geschlafen. Ich kannte da auch den Pastor, da hatte ich dann auch meine Gelddose und wenn ich morgens aufgewacht bin, war da meistens schon Geld drin. Ich hab da fünf Jahre direkt auf der Szene gelebt und hab in der Zeit kein Bett gesehen - im tiefsten Abgrund, das kann man sich gar nicht vorstellen.

GeoZeit: Hat man das psychisch durchhalten können?
Uwe Schulz: Meine Mutter ist dann irgendwann gestorben. Da hab ich mich dann auch ziemlich schnell selber aufgegebenen. Ich hatte keinen Bock mehr – ich bin einfach zu feige gewesen mich umzubringen. Also das hat nichts mit Mut zu tun oder dem Wunsch weiterzuleben. Ich hab auch Glück gehabt. Ich hatte zu der Zeit auch ein paar Überdosen, wo Sanitäter mich auf irgendeiner Toilette wieder belebt haben.

GeoZeit: Wie hat Dein Körper zu der Zeit reagiert?
Uwe Schulz: Ich wieg jetzt über 90 Kilo und hab damals unter 50 gewogen. Irgendwann hätte ich fast mein Bein verloren. Ich hatte ein offenes Bein, keine Durchblutung mehr, die Venen verstopft, da bin ich dann ins Krankenhaus gekommen. Und da hat mir der Arzt gesagt, dass das Bein abgenommen werden muss. Eine Operation zur Hautverpflanzung wollte der Arzt nicht machen, weil er davon ausgegangen ist, dass die Hautverpflanzung nicht anwachsen würde und das Bein nicht mehr zu retten ist. Da hab ich dann gesagt: „Ich geh, das Bein lass ich mir nicht abnehmen“, da hat der Arzt mich dann doch operiert. Und es ist tatsächlich angewachsen, da lag ich dann schon fast 10 Monate im Krankenhaus.

GeoZeit:
Wurde im Krankenhaus der Konsum heruntergefahren?
Uwe Schulz: Nein. Ich bin da das erste Mal in Kontakt mit Metadon gekommen. Die haben mich da auf 35 mg Metadon gesetzt, also völlig überdosiert. Und bin damit dann auch entlassen worden. Damals brauchte man einen Polermedon-Pass, das ist ein Ausweis der bestätigt, dass du langjährig abhängig bist, regelmäßig zum Arzt gehst und psycho-soziale Kontrolle hast - und den hatte ich nicht, also hab ich danach auch kein Metadon mehr bekommen. Das heißt, wieder hochgradig abhängig zurück auf die Szene. Und bei so hoher Dosierung ist das natürlich auch nicht ungefährlich. Als ich da ohne den Pass in Untersuchungshaft gekommen bin, hab ich dann auch keinen Heroin-Ersatz im Knast bekommen – da wäre ich fast krepiert, wenn ich nicht einen Mithäftling gehabt hätte, der mir die ganze Zeit geholfen hat. Nebenan in der Zelle hat sich einer umgebracht, der hat sich durch „kalten Entzug“ in der Entzugszelle in eine Schaumstoffmatratze eingewickelt und angezündet.

GeoZeit: Hat sich dann nach dem Aufenthalt irgendetwas geändert?
Uwe Schulz: Ich hatte kein´ Bock mehr auf die Szene, auf Lügen, Betrügen. Da hat dann die Zeitung „Hinz & Kunzt“ aufgemacht, da bin ich dann hingegangen und hab angefangen Zeitungen zu verkaufen. Da steht im Vordergrund, nicht zu betteln, illegal sein Geld zu beschaffen oder sich in irgendwelche anderen Abhängigkeiten zu begeben. Über den Verkauf der Zeitung soll es gelingen, sein Leben zu finanzieren und auch den Ausstieg aus der Obdachlosigkeit zu schaffen. Du bekommst wieder Struktur in dein Leben. Man muss pünktlich da sein, seine Zeitungen abholen, du bekommst deinen Platz zugewiesen und damit du deine Stammkunden nicht verlierst, musst du da natürlich auch immer auftauchen. Dadurch hab ich mein Geld verdient und konnte auch meine Drogen finanzieren, ohne mehr Geschäfte auf der Szene machen zu müssen.

GeoZeit: War das der Anfang vom Ausstieg?
Uwe Schulz: Ja, darüber hab ich auch andere soziale Kontakte gefunden und das hat dann auch nicht lange gedauert, da bin ich auf Entgiftung gegangen. Ich bin auf den Sozialarbeiter von „Hinz & Kunzt“ zugegangen, über den ich in die Beratungsstelle „Drop In“ in Hamburg gekommen bin und hab mich da für die Entgiftung angemeldet. Ich bin dann auf die Station „Therapie für vorbereitende Entgiftung“ gewesen, das ist eine geschlossene Station, da bist in der Zeit dann auch geschützt. Du kannst natürlich auch gehen, aber dann ist man natürlich raus.

GeoZeit: Wie lange zieht sich so ein Entzug hin?
Uwe Schulz: Normalerweise wurden 14 Tage von der Krankenkasse bezahlt und wenn das nicht gelangt hat, wurde eine Verlängerung beantragt. In der Zeit wirst du runterdosiert, was bei mir sechs Wochen gedauert hat - damit hast du den körperlichen Entzug immer noch nicht geschafft. Nach der Entgiftung hat der körperliche Entzug bei mir ungefähr ein dreiviertel Jahr gedauert. In der Zeit hab ich maximal zwei Stunden in der Nacht geschlafen und bin ansonsten immer wach gewesen mit Schweißausbrüchen und allem was dazu gehört. Danach hab ich dann noch mal 10 Monate Therapie gemacht. Noch während der Therapie hatte ich nach einem halben Jahr meine eigene Wohnung und hab auch angefangen zu arbeiten.

GeoZeit: Bist Du danach noch mal rückfällig geworden?
Uwe Schulz: Als ich aus der Therapie entlassen wurde, hab ich noch ne Zeit gearbeitet und bin ich dann wieder rückfällig geworden. Da hab ich noch mal richtig zugelangt, aber hab mir ziemlich schnell wieder Hilfe geholt, die Therapie dann noch mal wiederholt und danach wieder gearbeitet. Später hab ich mich auch selbständig gemacht und mit meiner Freundin eine alte Werkshalle ausgebaut. Da hab ich dann eine Werkstatt aufgebaut und noch ein Café mit regelmäßigen Musikveranstaltungen aufgemacht. Als alles fertig war, bin ich nach zehn Jahren noch mal rückfällig geworden. Der Rückfall hat dann ein halbes Jahr gedauert, musste mich von meiner Freundin trennen, was Voraussetzung war und hab´ mich erneut in Therapie begeben. Seit vier Jahren bin ich jetzt körperlich und psychisch clean.

GeoZeit: Wie gehst Du heute damit um?
Uwe Schulz: Ich steh´ jeden Tag auf und erfreu mich meines Lebens. Ich muss natürlich jeden Tag aufmerksam sein, auf alles Mögliche. Letztens zum Beispiel hatte ich eine heftiges Erlebnis, da hat mich jemand beschissen, für den ich was Gutes getan hab und da bin ziemlich wütend gewesen. Und dann springt natürlich in solchen Situationen das Suchtgedächnis an. Das kann man so beschreiben, dass ein kleiner Affe auf meiner Schulter sitzt und der spricht mit mir. Also in solchen Situationen spricht der besonders laut und sagt: „Uwe, du weißt doch was dir hilft“ und dann sag ich ihm: „Verpiss dich!“. Der wird mit der Zeit natürlich immer leiser.

GeoZeit: Hast Du Angst, dass Du irgendwann noch mal rückfällig wirst?
Uwe Schulz: Wovor soll ich noch Angst haben? – Nein.  Das kann vorkommen. Die Sache ist dabei, dass ich mir mittlerweile ein Umfeld geschaffen habe, wo das Hilfesystem funktioniert – also Leute achten auf mich.

GeoZeit: Wo würdest Du Dich heute sehen wenn Du nicht ausgestiegen wärst?
Uwe Schulz: Dann wäre ich tot, keine Frage. Ich hab´ aber nicht überlebt, weil ich besonders schlau gewesen bin, sondern weil ich auch Glück gehabt hab. Also ist die Frage Leben oder Sterben.

GeoZeit: Danke für das Gespräch.

* Name von der Redaktion geändert